Digital Graffiti on Google Maps

Digital
Graffiti
on
Google-Maps

Projekt Exposé für Producer*innen

Geplanter Zeitraum
Dezember 21 – April 22
Mai 22 – August 22

Die Aktion Digital Graffiti möchte Google Maps als Plattform für
digitale Kunst umnutzen. Es sollen Postings erstellt und hochgeladen
werden, die das Abbild von Ortsgebieten neu interpretieren, stören, verwandeln. Im Rahmen eines finanzierten Kunstporjektes sollen Fotos, Montagen, Inszenierungen, Videos bis hin zu poetischen Texten
gepostet werden.

Ort
Graffity ist als Initial-Projekt im Raum Hamburg / Rothenburgsort
gedacht. Eine Erweiterung auf weitere Stadtteile Hamburgs ist geplant. Neben der Arbeit an Postings soll die Kommunikation des Projektes einen eigenen Fokus bekommen. Ziel ist, die Aktion z.B. auf unterschiedlichen Festivals, Tagungen oder Plattformen weiteren Künstler*innen vorzustellen und als Idee auch für andere Gebiete
weiter zu tragen.

Ablauf
• Konzeption & Vorstudien
Technische Evaluation, künstlerische Konzeption, Konzeption der
Begleitkommunikation z.B. auf Festivals und in Medien.

• Belegung auf Google Maps
Inszenierung der Orte und dynamische Bespielung. von 5 – 10 Google-Maps Orten in Hamburg, die in den folgenden Monaten mit digitalem Graffity bespielt werden. Weiterentwicklung des künstlerischen Überbaues. Umfang: ca. 15 – 30 Fotografien & Montagen, 15 – 30 Textbeiträge, 3-5 zeitbasierte Werke von jeweils 0,5 – 2 Minuten o.ä.

• Öffentlichkeitsarbeit
Begleitende Kommunikation z.B. auf Festivals oder über Social Media.

• Dokumentation
Dokumentation & ggf. Übergabe des Projektes an weitere Akteur*innen.

• Hintergrund
Die Aktion Digital Graffity möchte eine Diskussion über die Datenhoheit auf der Plattform Google Maps anregen. Anstatt üblicher Schnappschüsse oder Spontankommentare soll das Abbild von Orten auf Google Maps neu interpretiert, gestört, umgedeutet werden. Die Aktion möchte damit in Frage stellen, inwieweit private und öffentliche Daten der Wertschöpfung eines Unternehmens unterworfen
werden sollen.

Infos unter

Jan Dietrich
PERMEDIUM
+49 (0)160 / 44 17 563

Vorstudie
Eine Vorstudie entstand vor ca. einem Jahr. Auf dem Google Maps-Eintrag
der Firma Lebbin-Beton, Billstraße Hamburg wurde eine Fotomontage
hochgeladen, die nicht unwahrscheinlich, aber Fake ist. Zudem die Rezension:
„Die Zukunft ist aus Beton gemacht, jedoch vom Menschen gedacht“. Die
Postings wurden für einige Wochen auf die zweit-beliebteste Position
gerankt und wurde damit zur „virtuellen Wahrheit“. Inzwischen wurden sie von Schnappschüssen anderer Nutzer wieder verdrängt.

https://www.google.com/maps/place/Lebbin-Beton/@53.5412534,10.0384599,3a,75y,90t/data=!3m8!1e2!3m6!1sAF1QipNGBZEau-k-D2f7yYfDNtu7j7XE2ZHqGxDsEm-5!2e10!3e12!6shttps:%2F%2Flh5.googleusercontent.com%2Fp%2FAF1QipNGBZEau-k-D2f7yYfDNtu7j7XE2ZHqGxDsEm-5%3Dw203-h178-k-no!7i1429!8i1257!4m12!1m6!3m5!1s0x47b18e8faef67e4f:0x2af00040831e71b1!2sLebbin-Beton!8m2!3d53.5412534!4d10.0384599!3m4!1s0x47b18e8faef67e4f:0x2af00040831e71b1!8m2!3d53.5412534!4d10.0384599